Leere Kassen sind ein Problem, vor dem viele Initiativen und Projekte heute stehen. Öffentliche Mittel werden immer knapper oder bleiben ganz aus. Eine kreative Mittelbeschaffung wird für Initiativen und Organisationen im gemeinnützigen Bereich immer bedeutsamer.


Was  bedeutet Fundraising, Spendenmarketing, Sponsoring? Welche Aktivitäten kommen in Frage, um neue Finanzquellen zu erschließen?  Die Auseinandersetzung mit dem Thema steht im Zusammenhang mit den strukturellen Voraussetzungen einer Organisation.
Neben der Vermittlung von Grundlageninformationen wird die Möglichkeit geboten, die eigene Organisation zu analysieren und Stärken und Schwächen zu erkennen, die sich auch auf das Fundraising auswirken können.

Menschen, die ehrenamtlich in Initiativen, Projekten und Vereinen tätig sind oder sein wollen, können sich mit diesem Seminarangebot das nötige Rüstzeug für ihre Arbeit holen und im Kreise von anderen, am Thema Interessierten, Anregungen und Hilfestellungen erfahren. Dieser Austausch ist im Seminar besonders wichtig.

 

Termine:

01.02. - 03.02.2019

01.04. - 03.04.2019

Spontane und rechtsextreme Gewalt sowie Gewalt gegen Benachteiligte und Minderheiten nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr zu.

Die Ursachen von Gewalt können vielfältig sein, sind  letztendlich in den meisten Situationen ein Reagieren auf Bedrohungs- oder Konfliktsituationen. Aber Gewalt und Rassismus fallen nicht vom Himmel – ebenso wenig wie Fremdenhass, Feindbilder oder Sündenböcke, die vertuschen, wo die wirklichen Probleme liegen. In den nachfolgend ausgewiesenen Seminaren wird das Phänomen Gewalt unter verschiedenen Aspekten betrachtet.

  • Marken, Macht, Menschenrechte und Globalisierung
  • Drogen und Gewalt
  • Rechtsextremismus
  • Gewalt in der Schule
  • Gewalt in der Familie
  • Gewalt im Beruf

Termine:

Focus: Hate Speech "Neue Medien - Chancen und Risiken - Hassreden, öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung im Netz"

28.01. - 02.02.2019

25.02. - 01.03.2019

13. - 15.05.2019

28. - 30.06.2019

26. - 30.08.2019

 

 

Deutschlands Wirtschafter im Goldrausch

Die Gründung der Treuhand und die von ihr vollzogene Privatisierung der volkseigenen Betriebe hat in der Bevölkerung der DDR und insbesondere bei den ArbeitnehmerInnen der betroffenen Betriebe erhebliche Irritationen ausgelöst, die - so eine These - möglicherweise noch heute das politische Bewusstsein beeinflußen.

Das Seminar soll den TeilnehmerInnen im Rahmen einer Rückbesinnung auf die letzten Jahre vor der Wende und die ersten Jahre danach und die damals stattfindende Umgestaltng der ostdeutschen volkseigenen Betriebeaus der Distanz der zwischenzeitlich vergangenen mehr als 20 Jahre eine kritische Bilanz ermöglichen.

Was geschah damals mit den Betrieben in der ehemaligen DDR? Was geschah mit dem sogenannten Volkseigentum? Wie haben die Menschen die damalige "Abwicklung" der DDR-Wirtschaft un der volkseigenen Betriebe erlebt?
Und: Hätte es ernst zu nehmende Alternativen gegeben?

Termin:

19. - 20.08.2019

Im 19.Jahrhundert fanden Massenauswanderung aus Deutschland in drei massiven Wellen statt, wie sie heute in diesem Maße schier unglaublich sind. Fast jede Familie hatte demnach Angehörige, die sich in einem anderen Land, fern ihrer Familie niedergelassen hatten.

Die Frage ist nun, warum wandern Menschen aus und warum bleiben andere, trotz ebenso harter Voraussetzungen, in der alten Heimat zurück? Welche Rolle spielen dabei familiäre Strukturen, soziale Umstände und staatsrechtliche Rahmenbedingungen?

Wie verläuft die Auswanderung vom Abschied bis hin zur Neuansiedelung? Wie werden kulturelle Eigenheiten in der Gastgesellschaft erhalten, aber auch durch neue ersetzt? Welche Rolle spielt die Sprache? Was heißt es: auf der Flucht zu sein, einen Asylantrag in Europa oder Deutschland zu stellen? Welche Rechte hat der Mensch auf der Flucht oder ist er rechtlos? Was sind Gründe für die Flucht aus der Heimat?

Im Rahmen des Seminars können diese und andere Fragen erörtert und diskutiert werden.

Termine: 

14. - 16.01.2019

02. - 05.05.2019

.... befinden sich viele Menschen, die  vor einigen Jahren ihre Arbeit verloren haben und die Möglichkeit des vorgezogenen Ruhestandes wählen konnten oder das Rentenalter normal erreichten. Sie entwickeln inzwischen vielfältigste Aktivitäten, sich ihr Leben unter den veränderten Bedingungen neu zu gestalten.

  • Welcher Weg wurde bis dahin zurückgelegt?
  • Welche Erfahrungen wurden gemacht?
  • Welche Hilfestellungen hat man bekommen, oder kann man bekommen, um nicht im Ruhestand zu verharren?



Im Seminar sollen gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und Möglichkeiten sinnvoller Freizeitgestaltung entwickelt werden. Wie und wo kann man sich als älterer Mensch gesellschaftlich engagieren? Wo ist ehrenamtliche Arbeit gefragt und dringend nötig? 

Das große Potenzial an gesammeltem Wissen und Erfahrungen älterer Menschen sollte nicht brachliegen - es sollte der heranwachsenden Generation weitergegeben werden. Dafür bietet, neben der Weitergabe innerhalb der Familie, das bürgerschaftliche und gemeinwohlorientierte Engagement eine hervorragende Möglichkeit.  Auf dieser Basis werden wir einen gemeinsamen Blick in die Zukunft riskieren und fragen: was ist in zehn, zwanzig Jahren?

Termine: 

22. - 24.02.2019

20. - 23.05.2019