Der Biopolitik kommt im 21.Jahrhundert eine entscheidende Rolle zu.

Neben den Problemen des Umwelt- und Naturschutzes ist auch die genetische Forschung - sei es die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, das geklonte Schaf Dolly, u. a. -  immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Zukunftsvisionen und Ängste gehen dabei  Hand in Hand. Gleichzeitig wird der Ruf nach Grenzen, sowohl ethischen und  politischen als auch rechtlichen, laut.

Das Seminar bietet eine Chance, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken. Anhand von aktuellen Themen soll die Rolle der Wissenschaft, der Medien, der Politik und die eigene Verantwortung ausgelotet und hinter die Inhalte von Schlagwörtern wie ökologisches Bewusstsein, Biopolitik, Bioethik, Globalisierung  geschaut werden.

Zusätzlich zum Thema der Aspekt: Agenda 21_global denken – lokal handeln            

Termine: 

21.01. - 23.01.2019

09 . - 11.08.2019

 Kooperationspartner der Landeszentrale für politische Bildung  in der Kampagne  „Demokratie stärken – Du bist Politik“

Im Vordergrund dieses Seminars steht die Fragestellung, wie unsere Gesellschaft und damit unsere Demokratie "funktioniert“ und welche Möglichkeiten sich dem und der Einzelnen bieten, als Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, Einfluss auf politische Prozesse  zu nehmen und welche Bedeutung den Wahlen dabei zukommt.

Im weiteren Verlauf des Seminars werden die TeilnehmerInnen zu FilmproduzentInnen. Sie können durch die Gestaltung eines Medienproduktes ihre eigenen Meinungen und Ansichten  zum Thema äußern und präsentieren.

Dabei ist die Kreativität der TeilnehmerInnen gefragt, denn nicht nur die Aufnahmen machen sie selbst, sondern auch die Geschichten, Figuren, Hintergründe und evtl. das Vertonen des Films. Hierfür gibt es kompetente Unterstützung durch eine Medienpädagogin.

Am Ende des Seminars können die TeilnehmerInnen ihr eigenes Produkt vorweisen und mit nach Hause nehmen, ins Netz stellen und für sich und vor allem, für das Thema „Wahl“, weitere Aufmerksamkeit erzeugen.

Themenbereich 1

Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement im Stadtteil, Interessenartikulierung und -vertretung durch und für ältere Menschen in der Kommune, Alltagssituation älterer Menschen zwischen Selbstorganisation und Fremdbestimmung, Rolle von Seniorenorganisationen, Rollen-veränderung nach Beendigung des Erwerbslebens, Orientierung auf zivilgesellschaftliches Engagement

Termine bitte erfragen!

Themenbereich 2

Das Generationenverhältnis in der Industriegesellschaft, Generationenalltag zwischen Toleranz und Konfrontation, Entwicklung von generationsbergreifeünden Projekten
Termine bitte erfragen!

Themenbereich 3

Interessenvertretung Älterer und Senioren im Gemeinwesen, Interessenlage und Bedürfnisse älterer Menschen im Wandel, Ansätze für gemein-wesenorientierte Projekte, Vernetzung als Methode, praktische Beispiele und Erfahrungen, Öffentlichkeitsarbeit in Theorie und Praxis

Termine bitte erfragen!

Eine Region, die bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts von Landwirtschaft, Provenzialverwaltungen, feudalen Burgen, Schlössern, künstlich gestalteten Gartenlandschaften und Weinbergen geprägt wurde, entwickelte sich zur stärksten Industrieregion Mitteldeutschlands.

„Mitteldeutsches Industriegebiet“, „Rotes Herz Deutschland“, „Chemiedreieck“ sind nur einige Bezeichnungen für diese Region gewesen.  Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wurde die Region um Halle und Bitterfeld in der DDR wiederum zu einer Region ausgebaut, die durch Industrieansiedelungen und großflächig betriebene Landwirtschaft geprägt waren – der Weinbau und der Tourismus spielten kaum eine Rolle.

Die Umwelt, die Gesundheit der Bevölkerung und ihre Lebensqualität wurden durch den extensiven industriellen Ausbau stark belastet. Man versprach „Wohlstand, Brot- und Schönheit“ und schuf Luft- und Wasserverschmutzung, Tagebaurestlöcher, des über Tage betriebenen Braunkohleabbaus mit giftigen Einlagerungen, Industrieschäden und Waldschäden.

Die drastischen Veränderungen in der Chemieindustrie (Rückbau, Sanierung) dieser Region nach 1989 haben zu zahlreichen Veränderungen dieser Kulturlandschaft geführt. Neben dem Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen, steigenden Arbeitslosenzahlen erfolgte eine Umstrukturierung. So findet in der Region eine Neuorientierung statt.  Die Kulturlandschaft wird nach neuen Potentialen jenseits von der Großindustrie durchforscht.

Diese Umstrukturierung und der Wandel nach 1990 haben mit sich gebracht, dass Sachsen-Anhalt seit 1990 eine Einsparung von 38 Millionen Tonnen Co2 erreicht hat. Im gesamtdeutschen Kontext stellt das ca. 28% der gesamtdeutschen Minderung dar. Gleichzeitig weist Sachsen-Anhalt eine erhöhte Vulnerabilität bezüglich der Anfälligkeit und der Folgen durch den Klimawandel auf.

Dies alles sind Punkte, auf die nicht nur global – sondern auch lokal reagiert werden müssen.

Ausgehend von der Geschichte – um die zerstörerischen Kräfte und Veränderungsprozesse begreifen zu können – folgen wir den Bemühungen um Ressourcenschonung, Senkung von Treibhausgasen bis hin zur Energiewende in der eigenen Region in die Gegenwart und wagen einen Ausblick in die Zukunft.

Die Auseinandersetzung mit der Umweltgeschichte und der Umweltzukunft der eigenen Region soll persönliche Identifikation mit der Problematik befördern und Umweltinteresse und Umweltengagement sowie den Blick auf globale Zusammenhänge und Folgen verstärken.

Termine: 

Focus: "Die süße Versuchung"

25.01. - 27.01.2019

18.02. - 20.02.2019

22.02. - 24.02.2019

22.05. - 24.05.2019

ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit auf die sie sich noch versteht. Was könnte noch verhängnisvoller sein?"  - so formulierte Hannah Arendt schon 1958. Wo stehen wir heute? Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie sehr sind wir noch Vorstellungen von Arbeit verhaftet, die geprägt wurden zu Beginn des 20.Jahrhunderts? Ist Arbeit wirklich das halbe Leben oder haben wir bald Urlaub ohne Ende - nur wer bezahlt die Rechnung? Diesen und ähnlichen  Fragen zum Thema Arbeit werden wir im Seminar  nachgehen.

Termine:

04.02. - 08.02.2019

25.02. - 01.03.2019

08.03. - 10.03.2019

18.03. - 22.03.2019

07.04.- 13.04.2019

23.04. - 25.04.2019

09.05. - 12.05.2019