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Auf Antrag Boliviens erklärte die UN-Vollversammlung am 28. Juli 2010 mit den Stimmen von 122 Ländern und ohne Gegenstimme den Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitärer Grundversorgung zu Menschenrechten. 41 Länder enthielten sich der Stimme, darunter die USA, Kanada und 18 EU-Staaten. Da Menschenrechte nach Völkerrecht nicht einklagbar, ergeben sich zunächst keine rechtlichen Konsequenzen. Jedoch können neue Resolutionen nun die Auffassung stützen, dass sauberes Wasser und Sanitäranlagen zu einem "angemessenen" Lebensstandard gehören und somit aufgrund des völkerrechtlich bindenden Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, der das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard enthält, eingeklagt werden. Einige Länder wie Südafrika und Ecuador haben das Recht auf Wasser in ihre Verfassung übernommen.


Wasser ist eine Grundvoraussetzung für das Leben: ohne Regen kein Trinkwasser, keine Landwirtschaft, keine Gewässer mit Fischen zum Verzehr, keine Flüsse zum Gütertransport, keine Industrie.Die Versorgung der Menschheit mit sauberem Wasser stellt Menschen nicht nur in den Entwicklungsländer vor ein großes logistisches Problem. Nur 0,3% der weltweiten Wasservorräte sind als Trinkwasser verfügbar, das sind 3,6 Millionen Kubikkilometer von insgesamt ca. 1,38 Milliarden Kubikkilometer.

Wasser ist Leben!

Termine: 

08. - 10.02.2019

28. - 30.06.2019