Das 20. Jahrhundert  war eine Geschichte von Entbehrungen, Kriegen, Hoffnungen, von Perioden, die mit großen Versprechungen begonnen - und in großen Katastrophen endeten. Eine Geschichte der Staatsmänner und der Bürger und der Menschen, die im Allgemeinen als das gemeine Volk bezeichnet werden.

Die Periode der ersten deutschen Demokratie, der Republik von Weimar, bietet ein lehrreiches Beispiel dafür, wie der notwendige demokratische Integrationsprozess durch Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen gefährdet werden kann, bis schließlich die demokratische Ordnung selbst zerstört wird und die tragenden demokratischen Kräfte der Diktatur zum Opfer fallen. Die Sozialgesetze haben nicht dazu geführt, ein neues soziales Zeitalter für alle einzuleiten. Verändert hat sich aber das Bewusstsein bei Millionen, dass sie Veränderungen herbei führen können. Die sozialen Errungenschaften die bisher erkämpft wurden, müssen allerdings heute, im Kontext neoliberaler Politikkonzepte und globaler Wirtschaftsentwicklungen, erneut verteidigt werden.

Termin:

 

13. - 17.05.2019