Der fächerübergreifende Projektunterricht beinhaltet handlungsorientiertes Lernen nach den Prinzipien der Selbstbestimmung u. der Selbständigkeit. Er soll  Möglichkeiten erschließen, die Erfahrungen der Schüler einzubeziehen u. zielt darauf, die soziale Kompetenz zu erweitern. Darüber soll  eine Beförderung von Sinnorientierungen und Wertevermittlungen ermöglicht werden.

Im Seminar werden wir Möglichkeiten und Aspekte des Projektunterrichts erörtern, um Unsicherheiten und Ängste abzubauen. Anhand von erprobten und bewährten Beispielen wird eine interessante Reihe von Methoden erläutert, die einen handlungsorientierten Unterricht unter allen genannten Aspekten, mit dem Gewinn einer nachhaltigen Wissensvermittlung, ermöglichen.

Es geht uns ganz besonders darum, die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen, wo sie kulturell zu Hause sind - d.h. der Weg dorthin muss von uns beschritten und erkannt werden. Da kommt man auch nicht um die Bekanntschaft mit Talkshows, Gerichtsshows, den Simpsons, gZsZ, big brother, King of Queens und ähnlichen Produkten herum!

Termine: 24.-26.02.2017

Die Pisa-Studie und eine weitere OECD - Studie haben vor allem ein Ergebnis für Deutschland gebracht:

Die Diskrepanz zwischen Bildungschancen von Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern und Kindern aus bildungsnahen Elternhäusern ist in Deutschland besonders groß. Die öffentliche Aufmerksamkeit gilt den Vor- und Nachteilen des Schulsystems - frühe Auslese durch ein gegliedertes Schulsystem oder der Weg des langen gemeinsamen Lernens?

Immer mehr Aufmerksamkeit (aber längst noch nicht  genug) gewinnt dabei die Frage des Vorschulbereiches, lange als Betreuungsbereich für Kinder berufstätiger Mütter betrachtet.

Es geht z.B. um die Fragen:  Werden hier durch Krippe, Kindergarten und Vorschule nicht eigentlich die meisten Aussichten auf größtmögliche Bildungs- und Lebenschancen vergeben, ausgleichende Chancen aus unterschiedlichen Elternhäusern verwirklicht oder vertan? Die DDR hatte ein System von Erziehung und Bildung im Vorschulbereich, im Westen gab es vereinzelte Ansätze über die Betreuung der Kinder hinaus. Wie kann der Bildungsauftrag im Vorschulbereich sinnvoll verwirklich werden?

Termine: 

13.03. - 15.03.2019

04.04. - 06.04.2019

04.07. - 05.07.2019

Familien bestehen nicht immer aus zwei Elternteilen und Kindern - es gibt familiäre Konstellationen in unserer Gesellschaft, die völlig anders aussehen.

Haben diese “anderen” Familienformen die gleichen Probleme wie die so genannten "normalen" Familien? Bestehen zusätzliche Belastungen? Wir reagiert die Umwelt auf andere Lebens- und Familienmodelle? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen.

Natürlich werden die Kinder mitgenommen (ab 6 Jahre möglich) , für die während der Seminarzeiten ein eigenes Programm angeboten wird.

Und bitte nicht vergessen: Im Räuberzivil tobt es sich besser als in der teuren Markenklamotte!

Aus dem Seminarthemenkreis:

  • Familienrecht Jugendrecht
  • Schule
  • Bafög
  • Kultur    Medien    Gewalt    Erziehung
  • Berufsausbildung    Freizeit

Termine: 

17.05. - 19.05.2019

08.07. - 12.07.2019

Wir wenden uns mit dem Seminar an Kinder ab 9 Jahren und ihre Eltern und Großeltern, die sich gemeinsam in einen aktiven Lernprozess und  Erfahrungsaustausch begeben möchten.
Es geht um die Kindheit und deren  Wahrnehmungen von drei  Generationen. Wir werden gemeinsam lernen, arbeiten und spielen und auf diesem Weg sicher ganz viel voneinander und übereinander erfahren und lernen.

  • Wie wurde Kindheit erlebt und wie wird sie heute empfunden und beurteilt?
  • Welche Rolle hatten und haben Schule, Beruf, Freizeit, Medien etc.?
  • Wie werden wir morgen arbeiten und leben? 
  • Was wissen Kinder von und über  ihre Eltern und Großeltern und wie stellen sie sich die  Welt von Gestern, Heute  und Morgen vor?
  • Was wissen drei Generationen wirklich voneinander und was können drei Generationen voneinander lernen?
  • “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr” - und andere richtige / falsche Sprüche; ODER richtig falsche Sprüche?

 Termin auf Anfrage

Nur wer verspielt ist und bleibt, entwickelt Wissbegierde und Neugier und findet neue Lösungen.... dies ermöglicht  uns, unaufhörlich Fragen zu stellen, neue Möglichkeiten auszuloten, Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Unser  Gehirn greift auf einen reichen Vorrat an Wissen zurück und entwickelt Neues.

Kreatives Verspieltsein ist eine der wichtigsten Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern  und Jugendlichen. In der Regel wird das spielerische Lernen mit dem Schulbeginn abgebrochen. Volle Lehrpläne, Leistungsdruck und Stress bestimmen den Schulalltag. Man muss aufstehen, wenn man eigentlich noch schlafen möchte....muss lernen, wenn die biologische Uhr etwas ganz anderes sagt....muss still sein und still sitzen, wenn man toben und spielen möchte. Diese Aufzählung könnte noch viel weiter geführt werden. Das Seminar wird Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten spielerischen Lernens geben. Ausprobieren und selbst Erleben wird im Vordergrund stehen und soll ermöglichen, neue Ansätze für  den Schulalltag zu entwickeln.

Termine: 

24.04. - 26.04.2019