Kindheit und Jugend  ist  heute  immer mehr Medienkindheit. Die Beschäftigung mit den neuen Medien durchzieht und beeinflusst in zunehmendem Maße die Lebens- und Lernwelten von  Kindern und Jugendlichen und macht auch vor der Schule nicht Halt.

Für die junge Generation – die Generation @ - ist der  Umgang mit den Medien, egal welcher Art, geradezu selbstverständlich, ohne dass sie dabei auch die vielfältigen Risiken, die die den Weg in die Informationsgesellschaft säumen, abschätzen können. Auf ihrem, durch die Kindheit und Jugend begleitenden, Weg, steht die Schule seit Langem vor der Herausforderung alte und neue Medien sinnvoll im Schulalltag zu verknüpfen.

Ziel des Seminars ist, Wirkungsebenen und Mechanismen der Medien zu betrachten und eigene Umgangs- und Arbeitsformen für den Schulalltag und für sich selbst  zu entwickeln - Medienkompetenz zu erlangen. Implementiert ist, den eigenen täglichen Umgang mit den Medien zu betrachten und auszuloten auf welcher Basis Sympathien und Antipathien entstanden sind. Wir werden uns auch mit den Konsumgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und deren Sicht und Verhalten gegenüber Medienprodukten beschäftigen.

26. - 28.03.2019

In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stellte das amerikanische Verteidigungsministerium eine kleine, eingeschworene Gruppe von Computerexperten zusammen, um an dem Projekt “ARPAnet” zu arbeiten - heute besser bekannt als  Vorläufer des Internets. Wie üblich, bei dieser Art von eher geheim gehaltenen Regierungsaufträgen, erweckte das Projekt wenig öffentliches Interesse. Die Ergebnisse hingegen stellten sich als wegweisend heraus: der erste Router, die erste e-Mail, die erste verschlüsselte Netzwerktechnologie, um nur einige zu nennen.

Heute bewegen sich Millionen von Menschen täglich in diesem, inzwischen weltumspannenden, Netz - es gehört schon zu unserem Alltag.

Was man für die Arbeit in und mit dem Internet wissen muss, werden wir innerhalb des Seminars vermitteln und gemeinsam Chancen und Risiken erkunden. Es wird um Suchmaschinen, Suchbegriffe, Job- und Produktsuche, Einkaufen, Bankgeschäfte, Recherchen, Jugendschutz, Viren und Virenprogramme u. v. a. m. gehen.

Kommunikation ist ein komplexes Gebilde. Auf keinen Fall kann man in Kürze sagen, wie sie funktioniert. Im beruflichen Alltag gehört Kommunikation zu den Schlüsselqualifikationen -   hinzu kommt noch ein lebenslanges Lernen.

Wenn Menschen aufeinander treffen, läuft die Kommunikation selten ungestört. Vorurteile, Missverständnisse und Empfindlichkeiten prägen den gemeinsamen Umgang - egal ob bei beruflichen Terminen, in der Freizeit oder in privaten Beziehungen.
Die bisherigen persönlichen und beruflichen Entwicklungen prägen unser Denken, unsere Sprachmuster und unsere Strategien. Ein Satz, ein Blick, eine Geste - der erste Eindruck führt schon zu einer Einordnung, die wir unbewusst vornehmen und die uns beständig blockieren kann, wenn wir nicht um die Probleme wissen, die in Kommunikationsprozessen stecken können.

Im Seminar soll die kreative Potenz, die in Problemen steckt, erkannt und im Verständigungsprozess genutzt werden. Wir lernen reden, beobachten und  vor allem auch zuhören.

Termine: 

23.01. - 25.01.2019

01.03. - 03.03.2019

16.03. - 17.03.2019

22.03. - 23.03.2019

04.04. - 06.04.2019

03.05. - 05.05.2019

03.06. - 04.06.2019

21.06. - 22.06.2019

Um den Ruf der Medien ist es nicht immer gut bestellt. Vielen Sendern und Printmedien wird mehr und mehr der Vorwurf gemacht, dass sie in ihren Berichterstattungen tendenziös und in der Auswahl der Nachrichten zu sehr auf das Negative fixiert sind. Sie verhalten sich bei der Jagd nach hohen Einschaltquoten und Auflagen sensationslüstern und aggressiv. Immer  mehr wird beklagt, dass die Massenmedien das Meinungsbild in Politik und Gesellschaft selbst bestimmen wollen.

  • Wie groß ist die Macht der Medien - wer kontrolliert sie?
  • Wie steht es um die Presse- und Medienfreiheit?
  • Welche Wortmeldungsmöglichkeiten haben Bürger in den Medien?
  • Wie werden Zeitungen, Radio und TV gemacht und wem gehört was?
  • Diesen und ähnlichen Fragen werden wir im Seminar theoretisch und praktisch nachgehen.

 Termine: 

18.02. - 22.02.2019

08.04. - 12.04.2019

01.07. - 03.07.2019