Kinder haben weniger Berührungsängste und erforschen die Welt voller Tatendrang! Wenn wir die Neugier und den Entdeckungsgeist der Kindern auf globale Themen lenken, können wir interkulturelle Kompetenzen befördern, Verständnis und Akzeptanz für andere Menschen und Kulturen und globale Themen entwickeln.

Die Kinder lernen früh, sich als Teil einer globalen Welt zu verstehen und  sich nicht von den Unterschieden der Kulturen/Verhaltensweisen verängstigen zu lassen. Deshalb ist es auch wichtig, die  Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen zu entdecken und die Vielfalt als Gewinn und nicht als Verlust zu betrachten.

Umso wichtiger wird dies, wenn das soziale Umfeld kaum den Kontakt zu anderen Kulturen (Sachsen-Anhalt ist eines der Bundesländer mit dem geringsten Anteil von ausländischen MitbürgerInnen – unter 2 %) bietet und die Elterngeneration oft noch von Stigmatisierungen und Vorurteilen geprägt ist.

Im Seminar wollen wir mit den  MultiplikatorInnen Ansätze zum globalen Lernen im Kindergarten/Grundschulbereich bearbeiten und besprechen. Dabei sollen unterschiedliche ganzheitliche Methoden vorgestellt werden.

  • Workshop: Armut und Ernährung
  • Workshop: Trinkwasser für alle
  • Workshop: Konsum, Fairer Handel, Kinderarbeit
  • Workshop: Spiele in der Welt
  • Die Welt trifft sich im Kindergarten – unsere Kinder sind globaler als wir glauben!

Termine: 

06.03. - 08.03.2019

15.04. - 17.04.2019

Die globalisierte Weltgesellschaft ist eine Herausforderung für uns, weil sie einerseits vielseitige Möglichkeiten bietet und andererseits bedrohliche Gefahren und Risiken in sich birgt. Überall wird von Globalisierung gesprochen, aber deren Wirkung und Auswirkung wird oft nicht tiefgehend betrachtet. Was bedeutet in diesem Zusammenhang “Globales Lernen”?

Mit den neuartigen Chancen und Risiken, die sich eröffnen, müssen die Menschen lernen umzugehen. Daher sind der Prozess der Globalisierung und die Entstehung der Weltgesellschaft auch neue Herausforderungen für die Pädagogik, die aufgefordert ist, die Menschen für ein aktives und verantwortungsbewusstes Leben in der Weltgesellschaft zu befähigen.

  • Globales Lernen – was versteht man darunter?
  • Ziele, Methoden und Handlungsfelder globalen  Lernens
  • Kulturelle Prägungen – kulturelle Differenzen
  • Verschiedene Denkweisen – gemeinsame Probleme
  • Globalisierung und der Mensch

 

Termine:

09.04. - 12.04.2019

05.08. - 09.08.2019

Im neunzehnten Jahrhundert fand Massenauswanderung aus Deutschland in drei massiven Wellen statt. Fast jede Familie in Deutschland hatte danach Angehörige, die sich in einem anderen Land, fern ihrer Heimat, niedergelassen hatten. Wer weiß noch um diese historischen Ereignisse?

Die Fragen, die wir im Seminar genauer betrachten wollen, sind u.a.: Warum wandern heute Menschen in einer schier unüberschaubaren Zahl aus? Welche Rolle spielen dabei die politischen, religiösen, sozialen und klimatischen Situationen in den Heimatländern? Wie verläuft die Auswanderung vom Abschied bis hin zur Neuansiedlung? Was heißt es: auf der Flucht zu sein, einen Asylantrag in einem europäischen Land/in Deutschland zu stellen, welche Rechte hat der Mensch auf der Flucht oder ist er rechtlos? Wer hilft und wie kann geholfen werden?

Um die derzeitige Gesamtsituation besser erfassen und verstehen zu können, beginnen wir das Seminar u.a. mit einem Exkurs in  Geschichte und Religion, der bei den ehrenamtlichen Helfern und Zugewanderten, auch eine solide Basis von Wissen und Verständnis für die derzeit laufenden Prozesse und Ereignisse schaffen soll.

Termine: 

14.01. - 16.01.2019

03.04. - 05.04.2019

02.05. - 05.05.2019

11.06. - 13.06.2019

 

Nach dem 11.September 2001 ist noch deutlicher geworden: An anderen Kulturen darf uns nicht nur Exotik und Folklore interessieren. Wir müssen versuchen, sie in ihrer Tiefe zu verstehen.  Fremdsein, Befremden und Unverständnis bilden häufig die Basis für ein Gefühl der Bedrohtheit und Angst. Dies wiederum fördert Ablehnung und Intoleranz. Toleranz und Sympathie, auch die Fähigkeit zu Empathie, sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Verstehen fremder Kulturen und der Förderung friedlichen Zusammenlebens.  Dazu gehört auch, die kulturelle Verständigung zu fördern.

Seminarinhalte:

  • Kulturbaum – eigene kulturelle Prägungen und Erfahrungen
  • Fremd – was verstehen wir darunter?
  • Informationsverluste und Toleranz
  • Interkulturelle Kommunikation – interkulturelle Verständigung – interkulturelles Miteinander

Termine: 

12.03. - 14.03.2019

06.04. - 08.04.2019

19.08. - 23.08.2019