“Global denken – lokal handeln” – kann man das überhaupt?

Wir wollen im Seminar, globale Denkansätze vermitteln. Wir wollen gemeinsam globale Zusammenhänge und Vernetzungen erkennen und deren soziale, ökologische, wirtschaftliche, politische  und gesellschaftliche Auswirkungen betrachten und weiterdenken.

Wir wollen Verständnis und die Fähigkeit zur Empathie mit anderen Ländern und uns fremden Kulturen entwickeln und darüber hinaus zu einem Abbau der Geber - Nehmer - Mentalität in Westeuropa beitragen.

Wir wollen zum bürgerschaftlichen Engagement und zur Kooperation anregen und Interesse an entwicklungspolitischer Zusammenarbeit wecken. Wir leben alle in einer Welt - nur mit dem Unterschied, dass es Menschen damit sehr gut und Menschen damit sehr schlecht geht. Was heißt arm - was heißt reich? Was macht arm - was macht reich?

 

Termine

10.05. - 12.05.2019

24.05. - 26.05.2019

          „Drei Streifen, adidas – zwei Streifen, Caritas“........woher kommen eine Vielzahl unserer Produkte? 

Welchen Weg nimmt z.B. die Baumwolle von der Pflanze bis zum T-Shirt auf unserem Körper?  Welchen Weg legt die Kaffeebohne bis zum dampfenden und duftenden Getränk in unserer Tasse zurück?
Was ist das Prinzip des fairen Handels?  Wie wird heute in den Ländern der 3.Welt produziert?  Welche Rolle spielt noch heute die Kinderarbeit?  Was tut Entwicklungszusammenarbeit für  Menschen in Entwicklungsländern und  was kann man/frau hier und dort selbst tun?

Diesen und den Fragen, die Sie vielleicht seit Jahren mit sich tragen, wollen wir im Seminar auf die Spur kommen - den Einflussmöglichkeiten, die man hat und wie man sie wahrnehmen sollte und müsste.

Termin:

29.07. - 02.08.2019

Nach dem 11.September 2001 ist noch deutlicher geworden: An anderen Kulturen darf uns nicht nur Exotik und Folklore interessieren. Wir müssen versuchen, sie in ihrer Tiefe zu verstehen.

Fremdsein, Befremden und Unverständnis bilden häufig die Basis für ein Gefühl der Bedrohtheit und Angst. Dies wiederum fördert Ablehnung und Intoleranz. Toleranz und Sympathie, auch die Fähigkeit zu Empathie, sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Verstehen fremder Kulturen und der Förderung friedlichen Zusammenlebens.  Dazu gehört auch, die kulturelle Verständigung zu fördern.


Dieses Seminar befasst sich mit dem Orient im Allgemeinen und mit  dem Land Afghanistan als spezielles Beispiel für Geschichte und Politik eines Landes. Wir betrachten die historischen, politischen, geografischen, klimatischen, religiösen und gesellschaftlichen Bedingungen und wollen erkunden, nach welchen Regeln das tägliche Leben heute läuft. Parallel dazu beschäftigen wir uns mit Menschen aus dem islamischen Kulturkreis, die in unserem Land leben. Warum und wann kamen sie? Was machen sie bei uns? Können wir sie und ihr Leben verstehen? Wie tolerant sind wir mit Fremden?


Diesen und anderen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen.

In der Form der Werkstattarbeit werden wir uns vom dritten Seminartag an mit der Kleidung im orientalischen Raum beschäftigen und dabei auch selbst gestalterisch aktiv werden. Die Werkstattarbeit wird von Gesprächsrunden begleitet, in denen kleine Gruppen zusammengestellt werden, die mit den ReferentInnen einzelne Seminarthemen nochmals vertiefend betrachten und diskutieren. Diese Runden sind unsere „Wasserpfeifengespräche“.

Termine: 

20.02. - 22.02.2019

04.03. - 06.03.2019

18.03. - 22.03.2019

08.04. - 12.04.2019

15.04. - 17.04.2019

13.05. - 15.05.2019

24.06. - 28.06.2019

20.08. - 22.08.2019

 

         
5-Tagesseminar für Jugendliche
3-Tagesseminar

Bei Interesse fragen Sie bitte bei uns nach!

Entwicklungszusammenarbeit: Was ist das eigentlich? Da gibt es ein Bundesministerium, das sich damit beschäftigt - warum eigentlich - haben die nichts Besseres zu tun?

Im Seminar wollen wir diese Fragen betrachten und die Grundzüge der Entwicklungszusammenarbeit  verstehen lernen.

Anhand von eigenen Erfahrungen unserer Referenten in diesem Bereich wollen wir für das Thema interessieren und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt vertiefende Veranstaltungen durchführen. Das Seminar soll ebenfalls anregen, die erworbenen Kenntnisse über Entwicklungspolitik weiter zu geben.

Insbesondere im Zusammenhang mit der zunehmenden Globalisierung unserer Gesellschaft, müssen wir anfangen uns für Zusammenhänge außerhalb unseres eigenen Kulturkreises und Denkens zu interessieren. Wie wollen wir verstehen, was auf der Welt passiert, wenn wir nur unser eigenes Land (und das vielleicht noch nicht mal ganz) kennen und verstehen?

Andere Kontinente, ferne Länder, fremde Menschen, ihre Kultur und ihr Leben interessieren uns nur, wenn sie in Reiseprospekten “hochglanzgestylt” über uns kommen - und am Wichtigsten bei der ganzen Sache ist “all inclusive” ? Auch hier ist lebenslanges Lernen angesagt.