I. Allgemeines

1. Die Akademie Haus Sonneck ist eine Einrichtung der Erwachsenenbildung im Land Sachsen - Anhalt und wird als Heimvolkshochschule und Akademie betrieben. Das Bildungsangebot wird mit den Schwerpunkten der politischen, kulturellen und sozialen Weiterbildung entwickelt.

2. Die Bildungsangebote sollen vor allem:

  • die künstlerisch, kulturelle und kulturpolitische Tradition dieses Ortes fortsetzen,
  • der kulturell- und industriegeschichtlichen Region entsprechen,
  • alltags-, konflikt- und handlungsorientierte Ziele verfolgen,• den überregionalen und europäischen Begegnungsgedanken fördern,
  • den zukunftsoffenen, verantwortlichen Dialog im gesellschaftlichen Wandel befördern.

Die Bildungsangebote sollen dazu beitragen, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mit den bestehenden Verhältnissen auseinandersetzen und nach gemeinsamen Zukunfts- und Handlungsperspektiven Ausschau halten.In regelmäßigen Abständen werden Akademietagungen durchgeführt. Dieses Konzept hat sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt, "Sonneck" ist geradezu zu einem Synonym z.B. zur Entwicklung innovativer Arbeitsmarktkonzepte geworden.

 3. Die Akademie Haus Sonneck bietet in der Abgeschiedenheit, der Eingebundenheit in ein Landschaftsschutzgebiet sowie ihrer Park- und Gartenanlagen die Geborgenheit einer "familiären" Lerngemeinschaft. Referenten und Teilnehmer sind im Bildungsprozess gleichwertig, sie lernen zusammen, leben zusammen und machen gemeinsam neue Erfahrungen.

4. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Doppelzimmern, es stehen darüber hinaus auch Einzelzimmer zur Verfügung. Ein Anspruch auf Einzelzimmerbelegung besteht nach vorheriger Absprache.

5. Die TeilnehmerInnen sind während der Veranstaltung gegen Unfall versichert. Keine Haftung wird bei Diebstahl, Verlust oder Beschädigung von persönlichem Eigentum übernommen.

II. Preise

1. Die Mehrzahl der Veranstaltungen wird mit Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln gefördert. Sie unterliegen damit den jeweiligen Vergaberichtlinien zu diesen Mitteln,die es bei der Teilnhame und bei der Durchführung zu beachten gilt.

2. Die Teilnahmebeiträge betragen in der Regel 60,00 Euro pro Seminartag. Hierin enthalten sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendessen) sowie die seminarbezogenen Kosten. In Einzelfällen bestehen z.T. besondere Förderungen, die zu einem geringeren Teilnahmebetrag führen.

3. Seminare für Betriebsräte nach § 37.6 Betr VG unterliegen in Teilbereichen besonderen Regelungen, die den jeweiligen Ausführungen bei den Anmeldeformularen zu entnehmen sind.

III. Anmeldung

Die Berücksichtigung für die Teilnahme erfolgt entsprechend der schriftlichen, telefonischen oder medialen Anmeldung. Nach Zugang der Anmeldebestätigung ist die Anmeldung für beide Teile verbindlich.

IV. Bezahlung

Der Teilnahmebeitrag ist bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn auf das Konto der Akademie Sonneck Konto-Nr.: 33 20 00 96 47  bei der Sparkasse Burgenlandkreis  BLZ: 800 530 00  einzuzahlen. Der Teilnahmebeitrag kann vor Ort als Bareinzahlung beglichen werden Die Bezahlung erfolgt über eine Rechnungslegung. Andere Zahlungsmodalitäten (z.B. Ratenzahlung) können abgesprochen werden.

V. Rücktritt von der Teilnahme

Abmeldungen sind schriftlich vorzunehmen. Bei der Abmeldung ist eine Stornogebühr zu zahlen. Sie beträgt: * früher als 8 Wochen vor Seminarbeginn 10,00 Euro pro Seminartag * früher als 2 Wochen vor Seminarbeginn 25,00 Euro pro Seminartag * bei Nichtantritt den halben Teilnahmebeitrag.

VI. Ausfall von Veranstaltungen

Die Akademie Haus Sonneck behält es sich vor, eine Veranstaltung abzusagen, wenn die erforderliche MindestteilnehmerInnenzahl (in der Regel 10 Personen) zwei Wochen vor Seminarbeginn nicht erreicht ist.In diesem Fall werden bereits gezahlte Teilnahmebeiträge in voller Höhe erstattet.

VII. Anmeldung von Seminagruppen

Bei der Durchführung von Seminaren mit Kooperationspartnern gelten zum Teil gesonderte Anmeldeverfahren. Die Kooperationspartner verpflichten sich zu verbindlichen Anmeldungen und Teilnahme der gemeldeten Personenzahl. Die Ausfall- und Stornogebühren werden gesondert geregelt.

VIII. Beratung

Wenn Sie spezielle Fragen zu den Seminarangeboten, den Programminhalten, DozentInnen oder zu den Lernvoraussetzungen haben, stehen wir Ihnen persönlich zu den Bürozeiten, telefonisch oder per mail zur Verfügung.

Freistellung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz
 
Für einen Teil unserer Seminare wird die Anerkennung als Veranstaltung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz beantragt. Diese sind im Programm entsprechend gekennzeichnet. Bildungsfreistellung bedeutet die bezahlte Freistellung von der Arbeit, um sich in anerkannten Veranstaltungen weiterzubilden. In Sachsen-Anhalt ist dieses im Bildungsfreistellungsgesetz vom 04.03.1998 geregelt. Die Bildungsfreistellung dient der politischen, beruflichen und allgemeinen Weiterbildung. Das Gesetz schließt Lehrgänge, die betrieblichen und dienstlichen Zwecken vorbehalten sind, ausdrücklich aus! Einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung besitzen alle ArbeitnehmerInnen, Angestellte, Auszubildende, Personen in arbeitnehmerähnlichen Stellungen sowie Arbeitslose. Anspruchsberechtigt sind auch ArbeitnehmerInnen im Öffentlichen Dienst einschließlich der Bundesbediensteten, die in Sachsen-Anhalt tätig sind. Für BeamtInnen gilt dieses Gesetz nicht. Für sie gibt es entsprechende Vorschriften in der Sonderurlaubsverordnung. Der Anspruch auf Bildungsfreistellung umfasst fünf Arbeitstage innerhalb des laufenden Kalenderjahres. Bei ArbeitnehmerInnen, die regelmäßig an mehr oder weniger als fünf Tagen wöchentlich arbeiten, ändert sich der Anspruch entsprechend. Bildungsfreistellung des vorangegangenen Jahres kann gemeinsam mit der Bildungsfreistellung des laufenden Kalenderjahres genommen werden. Der Anspruch kann erstmals nach sechs monatigem Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses geltend gemacht werden.Die Bildungsveranstaltungen müssen durch das Kultusministerium Sachsen - Anhalt anerkannt sein. Sie können an fünf aufeinander folgenden Tagen als Wochenseminar oder in Form von Tagesveranstaltungen als Veranstaltungsreihe durchgeführt werden.Die Freistellung ist beim Arbeitgeber mindestens sechs Wochen vor Beginn schriftlich zu beantragen. Mit dem Anmeldeformular wird der Arbeitgeber über Inhalt, Zeitraum und Bildungsträger in Kenntnis gesetzt.